Combi bei den Kiwis

11Dezember
2013

Trampen noch Norden

Diesen morgen stand ich früh auf um noch nach Hause zu telefonieren. Um 10 Uhr musste man auschecken konnte aber noch sein Gepäck in der Rezeption einlagern. Dies tat ich auch und Julie und ich begleiteten Marit zum Bus. Wir warteten bis dieser kam und verabschiedeten uns von ihr. Dann gingen wir noch kurz über einen kleinen Markt in der Nähe und danach setzen wir uns auf eine Café-Terasse, wo Julie zum ersten Mal Baked Beans frühstückte. Da ich schon im Hostel gefrühstückt hatte trank ich nur ein Ginger Beer. Anschließend holte ich mir eine Karte vom Northland und ging zum Hostel zurück. Ich half Julie noch beim überspielen von Musik (ich konnte mir auch welche auf mein Netbook spielen) und dann verabschiedete auch ich mich.

Ich lief mit meinem Gepäck bis zum Supermarkt und wollte von hier aus in Richtung Norden trampen. Lustigerweise kamen bald Alex und Julian, meine Zimmergenossen aus Auckland auf mich zu. Sie waren ebenfalls nach Paihia gekommen und wollten gerade einkaufen. Als sie im Supermarkt waren hielt eine Frau an, die mich bis zum Wasserfall mitnehmen konnte. Dort aß ich erst einmal Mittag. Es dauerte einige Zeit, da kam ein Wohnmobil vorbei und ich wurde von 3 freundlichen Schweden hereingebeten. Sie hatten als nächstes Ziel einen See, wo sie mich zum Grillen einluden. Tobias, einer von ihnen angelte gerne und hatte auf einer Bootsfahrt einen Snapper gefangen.

snapper on bbq

Es war ein sehr leckerer Fisch der hier meistens für fisch and chips verwendet wird. In diesem Fall wurde er in Stücken auf den Grill gelegt, die Tobias gut gewürzt und in Ei und Mehl gewälzt hatte. Dazu wurden noch Kartoffeln, Zwiebeln und Ananas gegrillt.

lake

Zusammen mit Christoffer ging ich noch im See schwimmen. Das Wasser hatte eine angenehme Temperatur und war nur weiter unten etwas kalt. Später kamen noch ein paar weitere Leute zum baden und eine Frau zum entenfüttern. Alle waren sehr freundlich zu uns und gaben uns Tipps, was man in der Nähe so machen kann. Es war wirklich sehr schön hier, doch ein Camping verboten-Schild zeigte uns, dass wir weiter mussten.

Wir fuhren weiter nach Norden und wollten in der Nähe des Doubtless Bay an der Ostküste einen Schlafplatz suchen. Wir machten einen kurzen Zwischenstopp am Taupo Bay, wo man auch nicht über Nacht bleiben durfte und fanden schließlich einen Rastplatz wo man campen durfte. Tobias und ich setzten uns noch für ein Bier nach draußen, während die anderen beiden den Campervan für die Nacht vorbereiteten. Tobias sprach nun in deutsch zu mir, weil er seine Aussprache verbessern wollte. Verstehen und lesen kann er so gut wie Alles, weil seine Mutter aus Kiel kommt.

Nachdem alles vorbereitet war, legten wir uns schlafen. Nun kam mein Schlafsack das erste Mal in NZ zum Einsatz...

10Dezember
2013

Pool, Sonne und Mohitos

10.12. 

Den nun wirklich letzten Tag in Pahia verbrachte ich im Hostel. Wir lernten Chris aus England kennen, mit dem wir uns an den Pool begaben. Als ich ihm von der Minze erzählte, die im Hof wuchs erzählte, hatte er die Idee Mohitos zu machen. Er machte sich also auf zum nächsten Liquor-Store und kam bald mit einer Flasche weißem Rum der Marke „stolen“, ein paar Limetten, braunem Zucker, Soda und einem großen Beutel Eis wieder. Also entspannten wir am Pool mit kühlen Mohitos in der warmen Sonne...

09Dezember
2013

Wanderung zum Wasserfall

Heute sollte der letzte Tag in Pahia sein. Ein guter Zeitpunkt um Klamotten zu waschen. Man benötigt dafür zwei 2-Dollarmünzen und Waschpulver. Wie ich gehört habe ist das üblich hier in NZ, wenn man seine Wäsche waschen möchte. Die Maschinen sind meistens Toplader und waschen kalt – Naja, dann hat man wenigstens keine Probleme mit Verfärbungen. Ich hatte nicht viel zu waschen, und so konnte ich mir die Maschine mit Marit teilen, die ebenfalls waschen wollte. Sie wollte am nächsten Tag einen Freund in Mangatoruto besuchen.

Nachdem die Sachen an der Leine hingen, wollte ich mich auf den Weg zu den Haruru Falls machen, einem Wasserfall zu dem ein schöner Wanderweg führen sollte.

Dann kam Julie auf mich zu und fragte mich ob ich ihr bei ihrem CV am Computer helfen könnte. Ich sagte ihr das zu, wollte aber erst zum Wasserfall gehen. Ich fragte Julie, ob sie mich nicht begleiten wollte. Sie hielt das für eine gute Idee und wir wollten noch Marit fragen. Die musste aber ein Problem mit ihrer Bank klären. Also gingen wir zu zweit los...

Um zum Wanderweg zu gelangen, musste man ein ganzes Stück laufen. In der Stadt holten wir uns ersteinmal eine Erfrischung, Julie einen Eiskaffee und ich einen Zitronenmilchshake, der leider etwas nach Klostein schmeckte. Wir folgten der Straße immer an der Küste entlang und schließlich über eine Brücke. Der Wanderweg startete hinter einem Tor. Wir gingen durch einen schönen Wald und hörten viele verschiedene Vögel singen. Die Geräusche, der Geruch und die Tiere und Pflanzen sind anders hier als in Europa. Überall wächst großer  Farn - fast Palmenartig. Das Wandern mit Julie machte sehr viel Spass. Wir hatten tolle Gespräche und ließen uns Zeit auf dem Weg um die Natur zu beobachten.

Ente Schlamm

Auf einer Brücke blieben wir für einige Zeit ruhig stehen, und konnten im Schlamm viele Krabben erkennen, die wenn wir uns bewegten in kleine Löcher verschwanden. Ein paar Enten kamen vorbeigeschwommen und pickten sich ein paar Schlammkrabben heraus. Zwischendurch sah man größere Fische aus dem Wasser springen. Es war total ruhig und man hörte ein unregelmäßiges leises ploppen, welches scheinbar aus dem Schlamm kam. Über diesen hinweg führte ein hölzerener Steg weiter aus dem Wald heraus. Es war noch ein relativ langer Weg zum Wasserfall aber ein wirklich schöner! Auf ein paar Bäumen am Wasser waren Große Vögel in Nestern, die ihre Kinder fütterten. Dann hörten wir den Wasserfall. Man konnte bis an den Rand gehen und es gab keine hässliche Einzäunung. Der Ausflug hatte sich gelohnt.

nest Haruru Falls

Zurück gingen wir die Straße, was deutlich schneller war. Julie überzeugte mich, noch eine Nacht zu verlängern. Das tat ich auch direkt, als ich wieder im Hostel angekommen war. Marit die eigentlich am nächsten Morgen abreisen wollte verlängerte auch noch, weil der Freund, den sie besuchen wollte noch arbeiten musste.

Ich half ich Julie am Computer, was wirklich nicht viel Arbeit für mich war und dann machten wir es uns zu dritt in Julies Zimmer gemütlich mit Bier und Musik...

08Dezember
2013

Delfine und Russel

Nach dem Frühstück machten Marit und ich uns auf den Weg, um „swimming with dolfins“ zu buchen. Glücklicherweise war das sogar noch am selbigen Tag möglich. Treffpunkt war Viertel nach Zwölf am Dock. Bis dahin war noch Zeit ein wenig im Hostel zu entspannen und Sandwiches zu machen.

Auf dem Motorboot wurde jeder freundlich von 2 netten Angestellten begrüßt und die Fahrt ging erst einmal nach Russel, wo auch noch ein paar Leute eingesammelt werden mussten. Dann wurde über Funk mit anderen Schiffen komuniziert, um Delfine ausfindig zu machen. Nach relativ kurzer Zeit fanden wir dann auch welche.

Es war eine Gruppe von jüngeren Bottlenose-Delfinen die kein Baby bei sich hatten, was eine Vorraussetzung war, mit ihnen schwimmen zu dürfen. Schwimmflossen und Brille mit Schnorchel lagen bereit. Wir folgten den Delfinen mit dem Boot und konnten Fotos vom Boot aus machen. Dazu konnte man auch aufs Vordeck gehen. Bald kamen auch die anderen 3 „Dolphin-Watch“-Boote. Die Delfine machten ihre Sprünge und schwammen zwischendurch nah an uns vorbei.

Dolfins

Wir bekamen allerdings nicht die Erlaubnis zu ihnen ins Wasser zu gehen, weil die See zu rau war. An sich verständlich, weil man nicht einschätzen kann, ob alle gute Schwimmer sind. Allerdings haben wir für das Schwimmen mit Delfinen gezahlt und nicht nur fürs Beobachten. Geworben wird damit, dass man ein weiteres Mal umsonst teilnehmen darf, wenn man keine Delfine zu sehen bekommt, was sehr unwahrscheinlich ist.

Somit war ich leider etwas entäuscht. Wir legten an einer Insel an und konnten für eine halbe Stunde an Land gehen, die ich zum Schnorcheln nutze. Das Wasser war sehr klar, aber es gab außer Muscheln nicht viel zu sehen. Dennoch eine angenehme Erfrischung bevor es wieder an Deck ging. Die rauhe See hatte auch einen Vorteil – Die Fahrt auf dem Boot machte mehr Spass, wegen dem starken Seegang – jedenfalls mir. Hinten saßen ein paar Leute die nicht so glücklich aussahen.

Marit und ich ließen uns in Russel absetzen, damit wir uns die erste Hauptstadt Neuseelands anschauen konnten. Neben ein paar netten Häusern war der „Longbeach“ sehr sehenswert. Beim Entlanggehen änderte sich der Grund von feinem Sand bis zu einer Mischnung aus kleinen Steinen und Muschelteilen. Für mich war es sehr entspannend barfuß durch das Wasser und über den Strand zu gehe. Es war bewundernswert, welche schönen Dinge der Natur an diesem Stand herumlagen.

longbeach

Für 7 Dollar nahmen wir die Fähre zurück nach Paihia, auf die wir leider recht lange warten mussten...

07Dezember
2013

Cape Reiga Tagesausflug

Um 6:00 klingelte der Wecker. Das Aufstehen fiel mir nicht schwer. Schnell was essen, Sandwiches für Mittag machen und Sonnencreme auftragen.

Um 7:30 kam der Bus am Hostel an. Der Busfahrer stellte sich als Chris vor. Er fuhr noch ein paar Hostels an um dort weitere Leute einzusammeln. Als wir schließlich 21 waren, ging es in Richtung Norden. Chris unterhielt uns gut indem er einiges erzählte, und auch die NZ-Hymne auf Maori und Englisch sang.

In Tapia hielten wir an, damit man auf die Toilette gehen, oder sich noch etwas zu essen/trinken kaufen konnte. Wir mussten außerdem die Gezeiten so abpassen, dass wir den Ninty Mile Beach sicher passieren konnten. Die Busse waren extra dafür ausgelegt am Strand entlang und durch flaches Wasser zu fahren. Es sind aber auch schon welche steckengeblieben...

Ninty Mile Beach - Bus

Ein zweiter Bus kam dazu und Beide fuhren erst ein paar Kreise durchs Wasser und auf dem Strand. Dann ging es den langen Strand an der Westküste entlang, der andere Bus voraus. Zwischendurch sah man mal einen Geländewagen und ein paar Fußgänger aber sonst war der Strand menschenleer.

 

Während der Fahrt durfte man nach vorne gehen um eine bessere Sicht zu haben und Fotos zu machen. Mir fiel auf, dass ich meine Kamera im Hostel vergessen hatte. Zum Glück hatte Marit ihre Kamera mit, die ich mitbenutzen durfte. Nachdem wir die schmalste Stelle sicher passiert hatten, wo Chris im richtigen Moment zwischen Wellen und Felsen hindurchfuhr, hielten wir dann auf dem Strand an. Die meisten gingen mit den Füßen ins Wasser und einer ging sogar Schwimmen. Man konnte das „Hole In The Rock“ sehen und ich machte ein paar Fotos, während ich im angenehm kühlen Wasser stand.

Ninty Mile Beach - Me Ninty Mile Beach - Hole

Auf dem weiteren Weg fuhren wir durch einen breiten flachen Strom und stoppten am Fuß von großen Sanddünen. Der Bus hatte Bodyboards unten im Gepäckraum dabei, mit denen wir nun die Düne hinaufstiegen. Chris erklärte uns, wie man möglichst schnell auf dem Bauch liegend mit dem Bodyboard nach unten kommt. Er versprach demjenigen, der am Weitesten kam, ein Eis. Das „Sand-Surfing“ machte großen Spass und ich kam relativ weit. Am Ende wurde ich aber immer langsamer und kam schließlich zum stehen. Gewonnen hat ein Mädchen aus Deutschland, die es durch ein Stück Wiese fast in das Wasser des Stroms schaffte.

  Sanddunes

Die nächste Station war ein wunderschöner Strand, wo ein paar Leute campten und der trotz Bustouren nicht überfüllt war. Ich schnappte mir sofort ein  Bodybord und stürzte mich in die Wellen. Das hat richtig Spass gemacht. Manche Wellen waren echt groß und wenn man nicht aufgepasst hat, stürzten sie über einen und man kann schonmal sein Board verlieren. Von diesen Wellen wird man ordentlich weit getragen. Leider mussten wir bald weiter...

Am Cape Reinga angekommen, konnte man sich selber auf den Weg zum Leuchtturm machen, der Nördlichste Punkt von Neuseeland. Hier treffen die Tasmanische See und der Pazifik aufeinander. Für die Maoris ist dieser Ort sehr bedeutsam.

Cape Reinga

Nun fuhren wir zu einem Museum/Café wo man für viel Geld ein Paar Andenken kaufen konnte. Die großen Möbel und vor Allem eine Treppe aus Kauri-Tree waren echt cool, aber man durfte leider keine Fotos machen. Während der Busfahrer den Bus vom Sand befreite, trank ich noch einen Kaffee bevor es weiter ging.

Der letzte Halt war ein Wald, wo wir ein paar Kauri-Bäume anschauen konnten. Vorher fuhr Chris aber noch eine gute Fischbude an wo wir uns fish and chips kaufen konnten – Wirklich richtig lecker! Gut gestärkt machten wir dann mit der Gruppe einen kleinen Rundgang durch den Wald.

kauri

Es war echt ein toller Tag! Abends mussten Marit und ich noch einkaufen und wollten etwas für den nächsten Tag buchen. Leider hatte das Buchungsgebäude schon zu und die letzten Fahrräder, die uns zur Verfügung standen waren schrecklich.

Auf dem Rückweg trafen wir Julie, eine Deutsche, die in Auckland in Marits Zimmer war. Ich sah sie hier zum ersten Mal zusammen mit ein paar weiteren Leuten. Es stellte sich heraus, dass sie im selben Hostel wie wir eingecheckt hatte. Wir entschieden uns mit der kleinen Gruppe an den Strand zu gehen. Außer Julie war noch ein Franzose, ein Belgier und eine Finnin dabei. Der Abend war sehr nett und wir führten gute Gespräche. Anschließend gingen wir noch in eine Bar mit Livemusik in der nähe unseres Hostels...

06Dezember
2013

Pahia - Endlich Sonne

Nach dem Frühstück haben Marit und ich uns erstmal Fahrräder geliehen und sind einkaufen gefahren. Auf dem Weg haben wir noch einen Tagesausflug nach Capa Reinga von unserem Flexipass gebucht. Ein bisschen Fahrrad fahren war schön, obwohl die Räder nicht so toll waren. Das Wetter war super und nachdem ich ein paar Fotos gemacht habe beschlossen wir im Pool schwimmen zu gehen.

pool

Der Pool war nicht sehr groß, aber ich konnte mir einen Ball ausleihen, den wir uns zuwarfen. Eine Amerikanerin machte dann auch noch mit. Dann war es auch schon Zeit zum Mittagessen. Den Nachmittag verbrachte ich neben dem Pool auf einer Liege, wo ich mich sonnte, ein Buch laß und zwischendurch mich im Wasser abkühlte. Ich ging zeitig schlafen, weil wir am nächsten Tag um 7:15 vorm Hostel abgeholt wurden...

05Dezember
2013

Raus aus Auckland

Relativ ausgeschlafen ging ich ersteinmal Frühstücken, vor dem Auschecken. Als das Zimmer geräumt war konnte ich mein ganzes Gepäck drüben im Data-Centre lagern und dort den ganzen Tag im Internet infornmationen einholen. Marit und Ich haben dann mit Adrian, einem Mitarbeiter der IEP, unsere Pläne besprochen. Wir entschieden uns für einen Flexipass, auf den man Stunden aufbuchen kann, die man später für Bustouren mit dem InterCity aber auch für Erlebnistouren einsetzen kann. Wir buchten direkt den nächsten Bus von Auckland nach Paihia um 16 Uhr. Bis dahin hatten wir noch Zeit am PC was zu machen. Draußen war es am regnen, und ich verließ das Data Centre nur einmal um bei Subway was zu essen.

Blick auf Auckland vom Skytower

Die Bushaltestelle war nicht weit entfernt, in der Nähe vom Skytower, sodass wir nicht lange laufen mussten. Unser großes Gepäck wurde unten im Bus eingeladen und die ca. 4 Stündige Fahrt nach Paihia ging los. Zunächst über die Auckland Harbour Bridge, dann durch die schöne Northland-Landschaft vorbei an vielen Kühen. Es war sehr angenehm im Bus und gar nicht langweilig, da wir uns viel unterhalten haben. Das war auch ein gutes Sprachtraining für mein Englisch.

In Paihia angekommen, fragten wir mehrere Leute nach dem Base-Hostel. Nach ein paar merkwürdigen Wegbeschreibungen, trafen wir eine deutsche Backpackerin, die uns dahin führte, uns aber das Bay Adventurer Hostel empfahl. Dieses buchten wir dann auch für 5 Nächte, weil es wirklich nett aussah und der Mann an der Rezeption richtig cool war.

Außerdem konnte man sich umsonst Fahrräder ausleihen und umsonst einen Computer mit Internet nutzen, so wie freie Anrufe nach Hause tätigen. Die Küche war gut ausgestattet und es gab einen Swimmingpool.

Paihia, Bay Adventurers, Dorm 12

Wir richteten uns in einem 6 Bett Dorm ein und nach einer Dusche setzten wir uns in den Innenhof. Es herrschte Partystimmung und ich lernte viele Leute kennen. Der Anteil der Deutschen war wieder sehr groß. Ich unterhielt mich aber mit den Anderen auf Englisch, weil ich das viel interessanter fand. Es war ein lustiger Abend, der aber um ca. 23 Uhr endete, weil dann die Nachtruhe begann. Einige Leute gingen danach noch in Bars. Ich schaute da auch mal rein, wurde aber nicht überzeugt und machte mich auf den Weg zum Bett...

04Dezember
2013

Wichtige Dinge erledigen

Heute war Mittwoch. Um 10 Uhr hatte ich eine Informationsveranstaltung, die ca. 3,5 Std dauerte. Wähenddessen wurde meine Steuernummer beantragt. Die Präsentation war echt gut und hilfreich und die Ansprechpartner super nett. Unsere Gruppe war die erste, die nach dem neuen System direkt im Anschluss ein Bankkonto eröffnen konnte, ohne länger warten zu müssen. Die Leute in der Bank begrüßten uns freundlich und fragten, wie es uns geht. Es war echt anders, als in einer Bank in Deutschland.

Nachdem alles erledigt war, ging es ins Hostel zurück. Es war der letzte Tag, der gebucht war, und ich wollte danach aus Auckland raus. Marit, die ebenfalls bei der Info-Veranstaltung war, und ich beschlossen, zusammen in Richtung Norden zu reisen. Wir planten was wir sehen wollten und worüber wir uns noch informieren wollten.

Dann musste ich meine Tasche packen, weil man am nächsten Tag um 10 Uhr ausgecheckt haben muss. Als ich fertig war, wollte ich mich etwas ausruhen, zusammen mit zwei Jungs aus Kiel, die an diesem Tag auf dem Mt. Eden waren. Plötzlich klopfte es an der Tür und wir hörten Musik. Einer von der Bar, die zum Hostel gehörte, stand mit einer tragbaren Musikanlage vor unserer Tür und rief „Free alcohol for half an hour!“ Er und ein Mädchen, was ihn begleitete wollten uns motivieren in die Bar mitzukommen. Da die Bierpreise hier ziemlich hoch sind, änderten wir unseren Relax-Plan und schlossen uns ihnen an. Auf den Weg zur Bar machten wir in allen Stockwerken halt, um dort weitere Leute einzusammeln. Es waren nicht allzuviele, weil einige gerade erst angekommen waren und an Jetlag litten. Das Hostel war allerdings riesig, und so füllte sich die Bar schon etwas. Nach der halben Stunde Freibier, kriegte man eins für 3 Dollar, was echt ok war. So hatte ich noch einen schönen letzten Abend in Auckland...

03Dezember
2013

Noch nicht an die Zeitverschiebung gewöhnt...

Um 6 Uhr morgens wurde ich wach. Ich hab es nicht geschafft wieder einzuschlafen und machte mich um 8:30 auf den Weg zum All-You-Can-Eat-Frühstücksbuffet, welches ich für 3 Tage gebucht hatte. Dieses beinhaltet Toast, Himbeermarmelade, Erdnussbutter, Margarine, Honig, Früchte, Joghurt, Müsli, Milch, Orngensaft, Kaffee und Tee. Danach bin ich ins „Data-Centre“ gegangen, wo ich gratis WLAN habe. Das Wetter war ganz gut und ganz in der Nähe war ein Hafen. Ich konnte das Wasser von meinem Fenster aus sehen. Es war dort etwas windig aber doch relativ warm. Einige Schiffe fuhren vorbei und man konnte die 8-spurige Auckland Harbour Bridge  sehen, die trotzdem ein Verkehrsengpass ist.

Auckland Harbour Bridge

Auf dem Rückweg fing es an zu regnen, was aber nicht schlimm ist, da fast die gesamten Bürgersteige der Queenstreet überdacht sind.

Hostel Base Auckland

Im Hostel angekommen hab ich angefangen ein Buch zu lesen. Der perfekte Zeitpunkt. Nach einem selbstgekochten Abendessen (Spagetti mit Tomatensauce) und einem kleinen Spaziergang wollte ich mich eigentlich noch mit meinen Zimmergenossen in einer Bar treffen. Ich wollte mich zunächst in meinem Bett ausruhen. Das lief dann aber darauf hinaus, dass ich eingeschlafen bin...

02Dezember
2013

Erster Tag in NZ/Auckland

Endlich bin ich am anderen Ende der Welt angekommen. Um hier einzureisen zu dürfen, musste ich einen Schein ausfüllen, wo man ankreuzen muss, was man im Gepäck mitführt usw. : z.B. ob die Wanderschuhe schon einmal benutzt wurden und in welchen Ländern.

Nachdem ich diesen Schein vorgelegt hatte bekam ich dann meinen ersten Stempel in den Reisepass! Jetzt musste ich nur noch mein Gepäck abholen und damit durch einen letzten Sicherheitscheck wo auch ein wirklich schöner schwarzer Spür-Hund rumlief.

Als ich aus dem Flughafen rauskam, fuhr sofort ein Airbus-Express-Bus vor. Ich stieg ein und gab dem Busfahrer einen Voucher. Nach einer relativ langen Fahrt im Linksverkehr hielt der Bus direkt vor meibem gebuchten Hostel. Mit 3 Aufzügen kann man die Rezeption erreichen und wenn man  eingecheckt hat auch die Etage und das Zimmer in dem man wohnt.

In meinem Zimmer sind 3 Etagenbetten also 6 Schlafplätze. Die unteren Betten waren bereits belegt. Ich entschied mich für das Bett, von dem man durch das große Fenster auf eine Kreuzung der Queenstreet schauen konnte.

 

Mein Gepäck kann ich unter einem Bett in ein Fach packen und mit einem Vorhängeschloss abschießen. Als ich mich gerade einrichtete, kam noch ein neuer Zimmerbewohner herein und suchte sich ein Bett aus. Er hieß Ben und kam aus London (ursprünglich aus Wales). Ben machte hier 4,5 Wochen Urlaub: Er hatte eine Bustour gebucht.

Das Hostel ist ziemlich groß. Die meisten hier sind Backpacker, aber nicht alle. Viele verschiedene junge Leute aus verschiedenen Ländern... und wirklich sehr viele Deutsche (3 Leute allein in meinem Zimmer)

Ich lernte Marit kennen, eine Holländerin, die auch einen Working Holiday macht – Allerdings nur für 3 Monate und danach noch ein paar Wochen nach Australien gehen möchte. Bei ihr hatte der Gepäcktransfer nicht geklappt und ihr großer Rucksack war in Sydney geblieben. Wir suchten den nächsten Supermarkt auf um etwas fürs Abendessen zu kaufen. Die Lebensmittel sind hier ziemlich teuer, aber die meisten Produkte kommen tatsächlich aus Neuseeland.

Im Hostel gibt es eine Küche mit vielen Kochmöglichkeiten. Lust zu kochen hatte ich aber diesen Abend nicht mehr. Ein halbes Baguette mit Käse und Tomaten war genau richtig!

Nach einem kurzen Rundgang in  der Stadt ging ich schließlich aufs Zimmer. Es war zwar noch nicht einmal 21 Uhr, aber ich war erschöpft vom Flug und legte mich schlafen...

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